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Vater mit Kind auf den Schultern

NETZWERK HOFFNUNG
Stammzellspenderdatei des Univ.-Klinikums Würzburg
(Leitung: OÄ Dr. E. Klinker)
netzwerk-hoffnung@ukw.de


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NETZWERK HOFFNUNG

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Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie
Universitätsklinikum Würzburg

WIR ÜBER UNS

Willkommen bei Netzwerk Hoffnung
Foto vom Zentrum für Innere Medizin desUniversitätsklinikums Würzburg; Sitz von Netzwerk Hoffnung
Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Würzburg; (Sitz von NETZWERK HOFFNUNG)

In Deutschland gibt es derzeit 27 Spenderdateien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, möglichst viele Menschen als potentielle Stammzellspender zu registrieren (eine aktuelle Auflistung dieser Dateien einschließlich der Adressen findet sich auf der Internetseite des ZKRD , Ulm). Manche dieser Dateien arbeiten vorwiegend regional, andere wiederum überregional. Unabhängig davon melden jedoch alle 27 Dateien die Daten der bei ihnen registrieren Spender an das "Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland" (ZKRD, Ulm) als zentrales Register für Deutschland. Dieses wiederum arbeitet mit den zentralen Registern anderer Länder unter dem Dach der WMDA (World Donor Marrow Association) engstens zusammen. So ist sichergestellt, dass die Daten aller Spender aus Deutschland - egal in welcher der 27 Dateien man registriert ist - für alle Patienten weltweit zur Verfügung stehen.

Das NETZWERK HOFFNUNG ist eine dieser 27 Spenderdateien in Deutschland. Es stellt die Stammzellspender-Datei des Universitätsklinikums Würzburg dar und ist innerhalb des Klinikums dem Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie (Direktor: Prof. Dr. M. Böck) zugeordnet. Die Leiterin der Datei ist gleichzeitig ltd. Oberärztin und Stellvertreterin des Direktors des Institutes für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie. Das NETZWERK HOFFNUNG ist - wie alle anderen Dateien Deutschlands auch - vertraglich sehr eng in die internationalen Strukturen der Spendervermittlung eingebunden (s. oben). Dadurch ist sichergestellt, dass die Daten jedes im NETZWERK HOFFNUNG registrierten Stammzellspenders für alle Patienten weltweit zur Verfügung stehen. Die medizinisch-fachliche und die organisatorische Betreuung des NETZWERKS HOFFNUNG liegt in den Händen der Datei-Mitarbeiter, welche alle auch gleichzeitig Mitarbeiter des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie sind.

Akkreditierungsurkunde WMDA
Akkreditierungsurkunde WMDA

Historisch hat sich das NETZWERK HOFFNUNG aus einer kleinen Kartei von Blutspendern entwickelt, welche seit etlichen Jahrzehnten von der ehemaligen Abteilung für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie aufgebaut worden war. Viele Blutspender, die für die Patienten des Universitätsklinkums Blut spendeten, hatten sich damals bereit erklärt, im Notfall auch als Knochenmarkspender zur Verfügung zu stehen. Es waren jedoch so wenige Spender registriert, dass über viele Jahre hinweg keine einzige Stammzellspende aus dieser Kartei resultierte. Anläßlich des aktuellen Falles eines Patienten, für den dringend ein Stammzellspender gesucht wurde, wurde dann im Jahre 2001 beschlossen, diese Kartei zu einer richtigen Datei auszubauen. Es wurden unter dem Dach des Universitätsklinikums Würzburg die ensprechenden Organisations- und Verwaltungsstrukturen aufgebaut, die notwendigen Verträge für die internationale Zusammenarbeit geschlossen, das Logo entwickelt und der Datei der Name "NETZWERK HOFFNUNG" gegeben. Seit dieser Zeit erfolgen vielfältige Aktivitäten zur Gewinnung und Registrierung neuer Stammzellspender im NETZWERK HOFFNUNG; so werden beispielsweise regelmäßig Informationsveranstaltungen in der Bevölkerung durchgeführt und in sog. Typisierungsaktionen neue Stammzellspender gewonnen. Die Datei wächst Jahr für Jahr und vermittelt inzwischen routinemäßig Stammzellspenden nicht nur für Patienten in Deutschland, sondern international in die ganze Welt.

Seit dem Jahre 2006 ist das NETZWERK HOFFNUNG nach den Vorgaben der WMDA (World Marrow Donor Association) akkreditiert.